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volg het schip, verfolge das Schiff 2009-2010
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Montag 21 Juni 2010
"Ich lernte sie über das Internet kennen, wie
das in unserer Zeit immer üblicher wird. Sie war mir von Anfang an sympathisch.
Nach mehreren Dates im Netz, vereinbarten wir, uns auch real zu treffen. Wir
vereinbarten uns in Panama in der Marina zu treffen, sie war gerade auf Urlaub
auf Galapagos, ich in Miami, da war Panama nahe liegend, weil es für beide
leicht erreichbar war.
Natürlich war ich aufgeregt, als ich in Panama aus dem
Flugzeug stieg. "Was erwartet mich?", lautete die bange Frage. Zuerst einmal
Enttäuschung. Sie war nicht in der Marina, ich wartete, fragte nach, ob es eine
zweite Marina in Panama City gibt, der Hafenmeister antwortete mit einem knappen
"Ja". Ein weiteres Taxi brachte mich in die Marina Flamenco.
Da stand sie nun
am Steg, hielt wie vereinbart die holländische Flagge in der Hand -sie kam auf
diese abstruse Idee, die holländische Flagge als Erkennungszeichen zu nehmen-
Anne Margaretha. Sie war schön, mir stach sofort ins Auge, dass sie trotz aller
Eleganz überhaupt nicht fragil war, ich war mir sofort sicher, mit ihr konnte
man "Pferde stehlen".
Da saßen wir nun am Steg, plauderten miteinander, als
ob wir uns schon ewig kennen würden, die Stunden in Panama vergingen im Flug.
Wir beschlossen, die weitere Reise gemeinsam anzutreten, wollten beide den
Panamakanal gemeinsam sehen, dieses von Menschenhand geschaffene Kunstwerk. Der
erste gemeinsam Ausflug war voll gelungen, wir quartierten und in Colon ein, sie
erzählte viel von ihrer bisherigen Reise. Sie liebt das Extreme, trotz ihrer
Kleinheit und Schmächtigkeit zieht es sie immer wieder in die Antarktis, sie
erzählte von starken Stürmen, dass ihr das aber nichts ausmache. Einmal hätten
sie bis zu 85 Knoten Wind gehabt, natürlich sei sie froh, wenn der Wind wieder
nachlasse, aber.
Wir entschieden uns, nach Kuba aufzubrechen, anfänglich war
die Reise still und ruhig, wir genossen besonders die Abend- und Nachtstunden,
der Sternenhimmel und die Sternschnuppen stimmten uns harmonisch, wir waren uns
sehr nahe. Bald merkte man, sie liebte den Wind, er blies uns nach Santiago de
Cuba.
Ich schlug ihr vor ins Hotel zu gehen, Anne Margaretha zog es vor, im
Hafen zu bleiben, sie versicherte mir, ihr würden 35° im Schatten nichts
ausmachen, sie liebe diese Temperaturen. So trennten sich unsere Wege für drei
Tage, ich genoss diese Stadt, voller Leben und Widersprüche, mit viel Musik,
Gauklern und Zauberern. Mit Santiago ging es mir, wie mit Anne Margaretha, ich
fühlte mich sofort wohl.
Als ich nach drei Tagen zurückkam, war ich froh, sie
wiederzusehen, wir hatten ja noch großes vor.
Unser nächstes gemeinsames Ziel
waren die Bermudas, gleich zu Anfang dieser Reise zeigte sich uns ein riesiger
Pottwal, direkt vor der Bucht von Guantanamo, als wollte er uns sagen, überall,
wo es Gräueltaten und schwere Menschenrechtsverletzungen gibt, schaut trotzdem
auch auf die schönen Seiten unseres Planeten.
Nach zwei Tagen war sie wieder
in ihrem Element, so konnte gar nicht genug kriegen vom Wind und den Wellen, ich
genoss es, ihr zuzusehen, wie sie sich vergnügte mit den Elementen. Bei Flaute
genossen wir gemeinsam das Dahin Schaukeln in den Wellen. Irgendwann spürten wir
beide, dass es mehr Widerstand der Wellen gibt, die höher wurden, es mehr Wind
gab gegen uns. Wir hatten ein wenig mehr zu kämpfen, aber ihr gefiel auch das,
ich hatte das Gefühl, sie erwartete sich mehr Widerstand, um mir endlich zeigen
zu können, was wirklich in ihr steckte. Doch da waren wir schon auf den Bermudas
angekommen nach 7 ½ Tagen.
Anne Margaretha hatte mir anfänglich verheimlicht,
dass sie auf die Bermudas will, jetzt war ich froh, da zu sein, auf dieser
schönen Inselgruppe mitten im Atlantik. Wir genossen die Tage, während ich die
schönen Strände und die Bars im Hafen genoss, ließ sie sich nicht davon
abbringen, alle Dinge für die weitere Reise zu erledigen. Mir war das natürlich
sehr angenehm, sie sagte, das sei schon in Ordnung, wenn ich mich vergnüge, denn
der nächste Teil unserer gemeinsamen Reise werden lang und man könne nie genau
vorhersagen, was auf uns zukäme bei unserer Reise auf die Azoren.
Jetzt sind
wir schon wieder zwei Tage auf See, die Bermudas 250 Meilen entfernt, die
Gewalten des Meeres zeigen sich von ihrer harmlosesten Seite, Anne Margaretha
fehlt der Wind, mir auch, dafür genießen wir gemeinsam die ruhigen Nächte, den
außerordentlichen Sternenhimmel, verfolgen jeden Tag den Verlauf des Mondes,
bewundern die überwältigenden Sonnenaufgänge.
Was immer auf uns zukommt in
den nächsten Tagen, soweit habe ich Anne Margaretha kennengelernt, auf sie ist
Verlass. Und nicht nur das, es ist sehr schön, mit ihr diese Tage zu
verbringen."
Gerhard Buchgraber
Montag 1. März 2010
Greetings to all from just past Cape Horn - 55 degrees 35.5 South 57 degrees
05.7 west. Pleasant, steady Force 6, so we've plenty of sail up and are
sailing with verve. It's a bit drizzly, but at least we've got the door open
again: introduction of some fresh air has cheered everyone up. Pancakes for
lunch, apples galore, coffee again, and even the guitar is out in the
saloon. Everyone is exhilerated to have experienced such 'interesting'
weather (ok, ok: 16 hours of F10-12, with maximum gust of
85 knots!) - the
sting in the tail of the Dake Passage. As soon as it was safe to do so, our
handsome, bikini wearing autopilot (we must be bored with each other's
company: some people ar starting to fantasise!) was kicked off the wheel and
we were steering again with gusto, picking up our skirts and making good
speed towards tonight's haven, Puerto Toro, where we can apparently relax
and kick back. Some beer and gin and tonic may even be involved. No clean
socks til at least Wednesday, unfortunately, but we are anticipating hot
showers with glee! Baidin bideach, baidin beosach, baidin fheidlimi!
Regards to all,
Orla et al
Samstag 27 Februar 2010
Still some days....
Our world seems to have cleaved
into two. Below decks, we have a cosy saloon - pasta sauce bubbling on the
stove, people mulling over whether to have chocolate mousse or fruit or both for
dessert, trying to figure out how to make tofu taste of something; then switch
off all the pots,scurry on deck, and stow the main sail with icy water gushing
down our necks! Cold, exhilerating: it's the reason we sailed to Antarctica
rather than taking a cruise! The motion as we're hove too is really pleasant: in
fact, it's quite restful after the last couple of days of comedy, with people
hopping around as they climbed into their oilies, and every so often flying into
each other's laps - or, in my case, flying across the doghouse into the biscuit
tin.It's remarkably quiet: everything is well battened down; we're hove
to under storm jib and reefed mizzen, No one on deck, so we don't get the
periodic reminders of how wild it is out there e.g. Huib appearing like a
creature from outer space, glasses fogged, furry hat dripping, folding himself
through the too-short door. Even Valentas' fingers have been peeled from the
wheel and he sits here in indoor clothes, for once! The boat's clean, everyone's
well fed, and there's a sense that we could happily survive in this state of
suspended animation for ages - though we might run out of episodes of Fawlty
Towers, books (in English, at least) - but we're optimistic we have enough
music, poetry and beetroot to keep us going!
Love to all
Orla
Freitag 26 Februar 2010
We raised our anchor in the Melchior Islands 48 hours ago, and we're now well
embedded in the Drake Passage watch routine, recognising everyone by the colour
of their oilskins and passing muffled greetings from beneath a minimum of 3
layers on our way to and from watch. The secret stash of Drake Passage biscuits
has also been broken out: hurrah! It's a little damp and bouncy, but we're
making good progress now. I think we were all a little dejected as we left, but
it also felt like the right time to migrate north: we were sweeping snow from
the decks on the morning of our departure.We were still seeing the odd
iceberg yesterday, but none have been sighted since then. Romantics among us
would like to think that the delicate snow petrel who circled us yesterday was
the same one who welcomed us at the Convergence on our way south: seeing us off
the premises? Providing a benediction for the tough passage towards Cape
Horn?
Heading North, heading home: our thoughts are turning to our
post-Antarctica lives. Some are planning their next sailing trips and travels,
and some are hoping that this liminal experience will alleviate their wanderlust
for at least a little while, and enable them to be fully present in their lives
at home. At least two of us are looking forward to having their "own hearth, and
stool and all".
Coffee machine is switched off for the passage, so now
really looking forward to a cafe con leche at 53deg30n 02deg14w!
Orla
Zondag 21 februari 2010:
Fast alle Leuten auf der Anne-Margaretha haben ihre Gedanken aufgeschrieben...!
Sent: Sunday, February 21, 2010 8:18 PM
Subject: Port Lockroy
Zondag 21 februari: Port Lockroy
Het is zondagochtend en we
zitten met z'n allen lekker aan het ontbijt met o.a. eigengebakken brood.
Gisteren zijn we bij Port Lockroy aangekomen, na het meest zuidelijke punt van
onze reis te zijn gepasseerd. Verder naar het zuiden is geen optie meer, omdat
door harde wind uit een ongunstige windrichting het pakijs opgestuwd wordt naar
het noorden. Na een koude nacht met helder, windstil weer (wat een prachtige
sterrenhemel!), drijven we nu in een dun laagje ijs. Vanmiddag zijn we pas
om 2 uur welkom in het Britse Port Lockroy, deze plek is een combinatie van
museum, postkantoor, souvenirshop (booming business!) en broedplaats van Gentoo
pinguïns. Deze uurtjes vrije tijd bieden ons een mooie kans om allemaal een
bijdrage te leveren aan dit bericht. Daarom draai ik er nu zelf een eind aan,
de hartelijke groeten aan vrienden en bekenden, met daarbij een dikke kus aan de
familie,
Annette
1 Tag im Krater eines lebendigen Vulkans leben. über
einen pechschwarzen, dampfenden Lavastrand spazieren, Sandburgen bauen und sich
das Salz des Drake vom Leibe waschen.In einer Mondlandschaft erheben sich
Ruinen von oxidierten Hochöfen; eine verlassene Walfischverarbeitungsfabrik..,
nun von Asche zerstört; Pacha Mama wird sich immer zu helfen wissen!Weiter
gleitet unser treibendes Zuhause durch "Korridore" von "Alpenlandschaft",
Gletschermoränen und nacktem Fels.
Das tiefe Licht, die zufällige Form, das
sensible Gleichgewicht von Eis ist für mich wie ein Bann. Eis scheint auch zu
singen, wenn man es nahe an sein Ohr legt..
Pinguine fischen, putzen und
erneuern ihren Mantel geschäftig bis nach Sonnenuntergang; ein Walfisch schaut
uns tief in die Augen und spielt sein Spiel mit uns. Ich denke wir freuten uns
beide sehr und waren ebenso "gwundrig".
Heute Nacht waren die Sterne klar und
früh Morgens erstarrte das Wasser und legte sich ein Teppich von Eis um
uns.
Wie ruhig es ist!
Mini liebe Womanfielders, i ha öich fescht gärn u
mues so viu a öich dänke! euii Susanne
Woorden schieten te kort om de
stilte, de ruimte en de indrukken te beschrijven. Ik wil dat dan ook maar voor
mezelf bewaren. Over de kajaks onder de gletschers en het vlaggetjes parcours
door de penguin kolonie schrijf ik maar niets. Wat mij betreft kunnen we
invriezen en in Port Lockroy overwinteren.
Houdoe,
Leen
Spelevaren met ""Minky"
Gisteren nog zwaar bewolkt, nu een
zonnetje. Het weer speelt met ons, maar ook de walvissen. In Paradise Harbour
heeft een Minky Whale (walvis van een metertje of 10) ons een lesje stuurboord
bakboord aangeboden. Hij "blowde" vlak achter en naast de boot (natte lenzen) en
dook al zigzaggend van links naar rechts (stuurboord!) onder de boot door. Heinz
stuurde natuurlijk ook een beetje mee. De Minky had er duidelijk lol in om ons
over het dek heen en weer te zien dansen met al die cameratoeters op hem
gericht. Ook op een stil Antarctica kan je je vermaken.
Groet aan alle bekenden
en XXXjes voor de familie,
Rob.
Vrienden, vanuit de cockpit even en
berichtje. Vanavond het verslag over vandaag en over de drie maagden van de
beheerder van Port Lockroy. Ik moet eerst nog verifieren wat er waar van is. dat
wordt dus vervolgd. Nu eerst belangrijker zaken. Er worden nu worstebroodjes
gebakken en allerlei vormen en maten. Daaraan kan je zien dat we al langer aan
boord zitten,verstoken van de normalee dagelijkse geneugten. Ik heb de
adresvellen al klaarliggen voor het versturen van de postkaarten vanmiddag.
Claart heeft die voor de zekerheid klaar gemaakt. Achter iedere sterke man staat
een sterke vrouw of ervoor in de weg.
Dag stuk en alle andere vrienden,
Huib
Ongelooflijk fascinerend is dit land waar sporen van mensen zo
schaars zijn dat we ze met grote interesse bekijken: een cruiseschip, een
rubbervlot met toeristen, kano's, een gezonken walvisvaarder, een verlaten
walvis haven, een onderzoeksbasis. Daar hoort ook Port Lockroy bij, waar we nu
zijn met een heuse souvenirwinkel. Voor de rest overheerst de zekerheid dat
achter de bergen geen snelweg is en de sneeuw onbelopen. Wat overal bergjes
lijken van een paar honderd meter met een laag sneeuw van enkele tientallen
centimeters op een afstand van een kilometer, blijken steeds weer bergen te zijn
van 2000 meter, met sneeuwlagen van honderd meter of meer en op een afstand van
5 tot 10 mijl. Ik begin bijna te verlangen naar bomen of een bloemetje, of een
insectje. Niets daarvan. Groeten aan Tijs in de VS, Martha in Kenya en Anetty
thuis. De Anne Margaretha zal ons veilig terugbrengen, daaraan twijfelt hier
niemand.
Jan Joost
Each day is an assault on the senses. Today, we
have the hissing and crackling of frazil ice as it builds and creaks around the
boat,the snorting of our friendly whale yesterday, the relief of scalding hot
tea after a chilly hour splicing mooring lines on a forlorn rock, our chuckles
as we watch the penguins' dignified inspection and approbation of our bowlines,
all intermingled with the pervasive aroma of baking bread. Garbarek's Officium
heralded the dawn gilding of the mountains and glaciers this morning. The now
familiar routine of life on board is enlivened by storytelling, meandering
through each other's lives and ipods, creative endeavours in the galley, and
liminal moments of intense activity where we strive in synchrony for the
tightest line, the fastest winched sheet, the neatest tack, the most fecund
yeast, the clearest photograph, the most piquant banter. We are truly in a
j state of grace.
Orla
kaixo lagunak, hemen nabil antartidan
holandako belontzi batetan, glaziarren eta antartidako animalien artean,
pinguinoak, baleak, hegaztiak...orain arte egun eguzkitsu izan ditugu eta asko
disfrutatu dut paisai txuri honetan, benetan izugarria da iceberagak
glaziarrak, fiordotakopasabideak eta dena isultasunaren eta hoztasunaren artean
hau da munduan gelditzen den pasabide natural bakarrinetarikoa . bakarrik drake
pasabidea izan da momentu txar bat, eguraldia txarra olatu handiak eta lan egin
beharra, baina hau marinelen bizitza. Gero arte. Ondo izan. Jose
Luis
De namen op de zeekaart lezen als een reis door de tijd en
historie: Duseberg Buttress, Anagram Islands, Arthur Harbour, Wauwermans
Islands, Lemaire Island, Paradise Bay en Una's Tits. Overigens is de laatste
vernoemd naar een historische dame die met ongeveer 20 mannen in een
onderzoeksstation het hoofd van al die mannen gedurende de 9 maanden durende
winter op hol heeft gebracht. Het landschap zelf is onveranderd en dagelijks
anders. Namen hebben hier geen invloed maar zijn herinneringen en markeringen
voor hen die geweest zijn en zij die erna komen. Zeilers hier maken hun eigen
kaarten van baaien en ankerplaatsen en wisselen die uit. De verleiding om er je
eigen naam aan toe te voegen is groot. Maria's safe(of zeev)heaven, dream bay of
ipv Janssenn Peak, Roel's berg. Thijs een pinguïn zit er niet in, die beesten
stinken dat wil je niet weten; Art ik snap wel dat het weer jeukte en lief de
opstelling hier is wel helder en ik ben heel benieuwd hoe die bij jullie zijn
gegaan.
Heel veel liefs voor jullie en alle vrienden. In gedachten varen
jullie mee.
Roel
Vaizdai, i kuriuos galima ziureti ir ziureti;
ispudziai, kuriu niekur kitur nepajusi; gyvunija, kuri yra tokia tiktai cionai-
tai ispudziai is sios keliones; lyg tai butu kitas pasaulis, lygtai butu kita
planeta.
Vaizdai, kurie plaukiant nuolat keiciasi ir tarsi hipnotizuoja: gali
i juos ziureti ir ir ziureti....
Puiki igula, nuostabi komanda- kas gali buti
geriau siame (o gal ir aname?) pasaulyje? Valentas
Traumreise bei
Traumwetter mit faszinierender Tierwelt vor majaestetischen Eisbergen und
Gletschern.
Gruesse aus dem Eis, Ulrich
February 16th 2010, 18;40 utc
Course: 190 degrees (dodging icebergs, bergy bits
and growlers)between Deception Island and Paradise Bay via the Gerlache Strait.
Position: 63 degrees 15' south 60 degrees 38' west
Speed: 55.1 knots,
sailing with 2 reefed main and mizzen
Visibility: poor, with icebergs lurking
in the mist
Windspeed: 34 knots
Barometer: 1004
Condition of crew:
mellow
Condition of vegetables: cheerful (though we suspect a couple of the
beetroot of spreading sedition, so they may be for the chop). Two of the bell
peppers are demonstrating leadership qualities and keeping the ranks fresh,
orderly and away from the rum.
Condition of Annette and Susanne's delicious,
freshly baked banana cake: disgracefully depleted, nibbled ('tested'?) by each
passerby, to the extent that there may not be any left for tea.
Events of
note: today is the Lithuanian national day. No penguins in national dress,
alas, but we hope that Valentas may entertain us with a medley of Lithuanian
folk songs after dinner.
We've officially been in Antarctica for over 36
hours now. Heinz is introducing us to it subtly: a few playful fur seals here,
some exhausted (moulting) penguins standing sentinel there, flirtatious flukes
of a humpbacked whale off to starboard, a hunting orca a touch to
port.
Cliched though it may be, we did truly feel that "we were the first
that ever burst into that silent sea". Our arrival in Antarctica involved our
passing within a few hundred metres of an outrageously beautiful iceberg which
kept us entertained for ours, all 118 metres of it sculpted in intricate whorls
and curls. Rather than diminishing it, our attempt to truss it up in
measurements and formulae only added to our awe - and gave us an opportunity to
play with the sextant into the bargain. An iridescent sunset against louring
clouds rendered our first growlers and bergy bits even more lovely.
We
spent a delightful first day anchored in Telefon Bay in Deception Island, with
an expedition to Pendulum Cove to fumigate our rather ripe smelling, Drake
Passage'd bodies. We wallowed for hours in hand-scooped hot baths, with the odd
foray beyond the water's edge for an invigorating swimlet in true Antarctic
waters. These "swims" tended to last as long as it takes to say
warm-warm-cold-col-COLD-DAMN COLD-AAARGH-cold-cold-warm- ahh...mmmm. (Deception
Island is still cooling after its last eruption, hence the hot
springs).
Memories of the Drake Passage are fading rapidly. It didn't
quite live up to its fearsome reputation, but still grumbled and snapped at our
heels for the first few days, as we scuttled south between two pressure systems,
and then abated to less confused, long swells, but with frustratingly little
wind for the final day or two, and all of it on the nose. Those of us who had
developed a strange fixation with cuddling and cossetting red buckets were able
to relinquish them after a couple of days, though several of us will look
askance at dry rice cakes for quite some time to come. The fare has improved
vastly since than, with with cafe con leche being served every morning
;-)
Love to all,
Orla
(Photo: Deception Island, Pendulum Cove)
13. Februar 2010
Die Anne-Margaretha ist für der 3. Mahl dieses Jahr angekommen auf Antarktika!
Wir geniessen mit einer internationale Gruppe wieder von diesem fabelhafte Kontinent.
An Bord sind die Holländer Laurens, Jacob, Jan Joost, Leen, Huib, Annette, Rob, Roel, der deutscher Ulrich, Schweizerin Susanne, irische Orla, baskische José Luis, litauische Valenta!
Wellness auf dem Vulkan
Nach der rasanten Überquerung der Drake-Passage (3 Tage lang E-Winde mit bis zu 11 Bft)tauchen wir ein in die unwirkliche Landschaft von Deception Island: erschöpft, stumm und ungläubig stehen wir an Deck und nehmen die bizarren Bilder dieser märchenhaften Vulkaninsel in uns auf. Scharfe Bergrücken, bezuckert mit dünnem Schnee, türkisblaues Wasser und schwarze Strände aus Lava-Asche bilden die Kulisse unserer geschützten Ankerbucht. Das unbeständige Wetter taucht die Szenerie stündlich in neues Licht: hier ist selbst Nebel noch faszinierend. Und nun folgt ein antarktischer Höhepunkt dem nächsten: unser erster Pinguin, zum Anfassen nah... die Geistersiedlung von Whalers Bay mit ihren riesigen Tranfässern in der schwarzen wüstenartigen Landschaft... das Bad am dampfenden Strand von Pendulum Cove, neugierig beäugt durch die kleinen zutraulichen Kinnbandpinguine... gefährlich blauglitzernde Eisberge, mit oder ohne Seelöwe... und dann der Ruf von Deck: WHALE!! Viele Eindrücke für 24 Stunden, ein overkill an Bildern im Kopf...
Zsuzsi von Bord der Anne-Margaretha
1st January 2010
The last day at the end of the world
Last night the crew danced outrageously, ate far too much and drank local wine in Puerto Toro a Chilean fishing village. At the stroke of midnight the policia lit 5 red distress flares that lit the night and illuminated the champagne as we saw in the 'feliz año nuevo" tierra del fuego style. It was the perfect end to our voyage past the end of the world "el fin del mundo". Past the end of the world there is Antarctica. Towering white mountains, harsh winds, murderous leopard seals and the odd gin and tonic with ice from an iceberg. For me the highlight of our two weeks in the last wilderness was waking up on Christmas eve to sunshine, sparkling white cliffs and two humpback whales sleeping next to the boat. I will never get bored of watching penguins. I now know all the different types of albatros. I have more photos than even my parents will want to look at and i want to go again!
Clare Thorpe
21st December 2009
Christmas time: snow guaranteed
We're currently under way from Deception Island to Enterprise Island.
I'm feeling quite used to life on board now, though it's surreal being
so far detached from my normal life. I still can't get used to the
idea...I'm in Antarctica!!! It really is as magnificent here as it says
in all the books, with the huge glaciers slowly dropping into the sea,
and the icebergs serenely slipping by. So far we've dined amongst the
little penguins in their black and white dinner jackets (though
conversation is not great with these little folk, they're very curious
and funny and will waddle a long way up steep slippery slopes, just to
see what you're up to, before waddling all the way back again). We've
spooned with the elephant seals on the beach, and enjoyed a day
paddling in the water. No-one believed me that I would go swimming, but
now I have the pictures to prove it! On board we're starting to get
that Christmas feeling. Decorations went up yesterday, and a glass of
mulled wine warmed us after a walk in the cold. I'm just looking
forward to what surprises are still to come...hopefully killer whales.
That would make my Christmas! Greetings to everyone back home.
Colette
02.12.2009
In 88 Tagen von IJmuiden nach Ushuaia
Wegen starkem Wind und 2 Meter hohen Wellen (sollte dies eine Warnung sein ?) wurde die Abreise um einen Tag verzögert und so verließen wir die Seeschleusen schließlich am 06. September 2009 morgens; in den Hafen von Ushuaia sind wir abends am 02. Dezember 2009 eingelaufen.
Bekanntermaßen ging die Reise über mehrere Klimazonen (vom kalten Seeklima über mediterranes und tropisches Seeklima, äquatorial- tropisches Klima, wieder tropisches, subtropisches, dann kaltes Wüstenklima und zurück zum kalten Seeklima – diesmal ohne Golfstrom), was dafür sorgte, dass wir die ganze Bandbreite von schwüler, kaum mehr zu ertragender Hitze bis trockener klirrender Kälte (einschließlich Schneefall in Feuerland) erfahren konnten.
Auf dieser Reise lernte ich viele interessante Menschen kennen, jede neue Gruppe entwickelte eine eigene Dynamik und es war immer wieder erstaunlich, wie schnell aus bis zu 14 Leuten (die sich zumeist vorher nicht kannten) mit unterschiedlichsten Segelkenntnissen (oder eben auch keinen) und Erwartungen in kürzester Zeit eine homogene Gruppe entsteht, die nicht nur die zum Steuern eines Segelschiffes notwendigen Aufgaben meistert, sondern auch noch miteinander unter den doch ziemlich beengten Bedingungen zurecht kommt. Wegen dem engem Zusammenleben und der ständigen Zusammenarbeit könnte man diese Art des Reisens auch als eine Art Urlaub mit Groß-Familienanschluss betrachten.
Zugegebenermaßen hinterließen für mich als unbedarften Segelnovizen zu Beginn der Reise die vielen Seile, Segel, und sonstigen Gerätschaften mit ihren unterschiedlichsten Bezeichnungen doch einen etwas ungeordneten, um nicht zu sagen chaotischen Eindruck, aber Dank der vielen (und manchmal wiederholten) Erklärungen der geduldigen Crew kristallisierte sich dann allmählich ein Verständnis für eine doch systematische Ordnung heraus.
Je nach Veranlagung durfte man sich mehr oder weniger mit den Effekten der Seekrankheit vergnügen: dabei wurde im schlimmsten Fall hin und wieder ein Frühstück an Neptun geopfert, aber meistens war nach einem Tag der Spaß vorbei, nur vereinzelt aufgetretene hartnäckigere Fälle hielten sich wenige Tage.
Wir erlebten unglaubliche (manchmal fast schon zu kitschige) Sonnenuntergänge; sternenklare Nächte, tropische Regengüsse, die zum Duschen an Deck einluden und auch aktivierte Schwimmwesten (glücklicherweise nur an Bord). Besonderen Spaß bereitete das Steuern des Segelbootes im tropischen Regen- und winterlichen (obwohl ja eigentlich Sommer sein sollte) Schneesturm bei Windgeschwindigkeiten von jeweils über 50 Knoten. Es war ein tolles Gefühl im (fast) privaten Swimmingpool mit von über 5000 Metern tiefen klarsten Wasser zu schwimmen. Beeindruckend war die nächtliche Einfahrt in die Bucht von Rio De Janeiro bei Wetterleuchten über Rio und mit vom nahen Flughafen startenden Flugzeugen, die beinahe den Mast abrasierten;
Gesichtet wurden unzählige Vögel (von majestätischen Wanderalbatrossen bis zu kleinen quirligen Wilson's Sturmvögel), Delfine, die sowohl tagsüber wie auch nachts (im fluoreszierenden Plankton) um das Schiff schwammen, mehrere und davon einige springende Wale, zahlreiche Magellanpinguine, fliegende Fische, von denen es einer schaffte, im Spülbecken der Kombüse zu landen; ein Barracuda von 1,15 und eine Dorade von 1,20 Metern Länge, die unbedingt unsere Kombüse besichtigen wollten (natürlich zeigten wir ihnen den Weg ins Paradies); ein weiterer Höhepunkt war ein Schwertfisch, der uns eine frisch gefangene Dorade vom Angelhaken weg biss (wahrscheinlich war er der Ansicht, dass wir ohnehin in seinem Revier wilderten) und uns dann noch etwas verfolgte, vermutlich weil er auf den Kopf des Fisches auch noch scharf war. Und auf Feuerland wurde ich noch von einem neugierigen Wolf aus einem halben Meter Abstand interessiert begutachtet.
Natürlich begegneten wir auch Neptun, von dem wir kurz nach Überqueren des Äquators (nein, wir sind danach nicht hinuntergefallen) und nach Bedauern all unserer Sünden getauft worden sind (ja, ja, Neptun nimmt diese Aufgabe sehr ernst!!).
Wie sieht nun das Leben an Bord aus? 2 Personen teilen sich eine Kabine (2 der 6 Kabinen verfügen über eigene Toiletten und Duschen). Nach einer aktiven Nacht (entweder auf der Suche nach Schlaf im schaukelnden durch Leesegel gesicherten Bett oder auf Nachtwache) beginnt der Morgen mit einem reichhaltigen Frühstück, gegen zehn ist Obst- und um die Mittagszeit Sandwich-Zeit, um vier Uhr wird eine heiße Suppe gereicht und Abendessen gibt es zwischen sieben und acht Uhr abends (zwischendurch sorgen Kekse dafür, dass möglicher Gewichtsverlust im Keim erstickt wird).
Unser Kapitän ist stets bemüht, keine Langeweile an Bord aufkommen zu lassen: jeder an Bord ist in Wachen von vier Stunden Dauer eingeteilt, denen eine Pause von acht Stunden folgt. Zusätzlich sind jeden Tag zwei bis drei Leute für die Zubereitung des Abendessens (und das damit verbundene Abspülen) zuständig (somit gibt es praktisch auch keine Klagen über das Essen !!). Das Sportprogramm besteht in unterschiedlichsten Segelmanövern (Segel-Setzen bzw. Reffen, Segel trimmen, Halsen und Wenden,...) und natürlich den ständigen Versuchen, rutschenden und fliegenden Objekten jedweder Art Einhalt zu gebieten. Eigentlich käme aber auch ohne diese Beschäftigungsmaßnahmen kaum Langeweile auf, da es immer etwas zu sehen gibt, oder zu lesen oder zu diskutieren ist, oder ein Video auf einem Notebook gezeigt wird, oder einfach Siesta angesagt ist.
Wegen der permanenten und unvorhersehbaren Bewegungen des Schiffes ist es sehr wichtig, sich nicht nur immer mit einer Hand festzuhalten, sondern sich bewusst zu bewegen und auch zu verhindern, dass es keine losen Objekte jeglicher Art gibt; jede Missachtung dieser Regel wird umgehend und manchmal auch schmerzvoll bestraft wie folgendes, natürlich völlig frei erfundenes Beispiel zeigt: plötzlich zeigen sich ein paar Wale am schaukelnden Schiff und man benötigt die Kamera aus der Kabine. Beim Hinuntereilen vergisst man sich tief genug zu ducken mit dem Ergebnis, dass sich Kopf und Eingangsluke einen schmerzvollen Kampf liefern (der Gewinner steht natürlich sowieso fest). Nach einigen schmerzhaften Momenten geht die Hast weiter: man schafft es dann auf kurzen 15 Metern, sich Prellungen und blaue Flecken an praktisch allen möglichen Körperteilen von den Zehen über Schienbein, Knie und Hüfte bis Oberarm und Ellenbogen zuzulegen. Nach Erreichen der Kabine öffnet man die Schranktür, hält die sich bewegende Schranktür fest, nimmt die Box, die die Kamera enthält, heraus (Pech nur, wenn man dabei vergisst, die Türe weiterhin zu halten, aber wozu hat man ein Schienbein), nimmt dann die Kamera heraus (schon gut, dass die Finger verhindern, dass die Klappe der Box wieder zuschlägt); und da hat man den ganzen Rückweg noch vor sich.
Die gesamte Reise bereitete mir viel Spaß, mein Leben wurde mit vielen neuen Erfahrungen und Erlebnissen bereichert, die Zeit verging wie im Fluge und ich freue mich sehr auf die folgenden Strecken.
Ulrich
Mittwoch 25 November 2009
Seit unserer kurzen Zwischenlandung in Mar del Plata/Argentinien, sind wir
bereits wieder 5 Tage auf See zuhause. Dieser eine Tag an Land war sehr
eindrücklich für mich; die Einkäufe, kleine Reparaturen und das Ein- und
Ausklaren erledigten sich beinahe von selbst; das Teamwork wird immer besser!
Und so hatten wir Zeit um mit dem Dinghi bei unserem polnischen Nachbarschiff
auf Besuch zu gehen, um die rostige Fischerflottte im Hafenbecken nebenan von
nahe zu betrachten und vorallem um der gemütlichen Seelöwenkolonie beim
Sonnenbad zuzusehen; oft tauchten sie wenige Meter von uns entfernt aus dem
Wasser empor, streckten eine Flosse hoch oder liessen sich zur Verdauung auf dem
Rücken von der Strömung treiben.
Die allerschönsten Tage unterwegs waren
für mich diese, in denen wir die Halbinsel/Peninsula Valdés passierten. Ein
berühmter Geburtsort für Wale, bevor sie Richtung Süden weiter ziehen zu den
Jagdgründen. Direkt neben der Anne-Margaretha und bis zum Horizont sprangen
southern right wales, scheinbar vergnügt, aus dem Wasser und liessen sich auf
den Rücken zurück ins kühle Nass fallen.
Die See ist ruhig, obwohl wir
viel Wind erwarten; und nur das ewige Schaukeln nimmt kein Ende =) Heute ist ein
ausgelassener Tag, ob schlechte oder gute Witze, wir müssen über alles lachen =)
In einer Ecke schnarcht Johan, in der anderen geniesst Judith ihr Zigarettchen
und lernt weiterhin fleissig Spanisch mit Heinz. Peter, Jacob und Anne vertiefen
sich in der Leseecke in abenteuerliche Seemansgeschichten, Björn und Adriano
steuern uns durchs Nebelfeld, Fons macht sein traditionelles Mittagsschläfchen,
bevor er ein weiteres Wörterrätsel löst und Ulrich und Tjeerd ordnen die
unendliche Anzahl Schnappschüsse dieser Reise auf ihren Latops. Man stelle sich
eine WG vor, bestehend aus einer gemütlichen, bunten Schicksalsgemeinschaft. Nie
scheint sich jemand zu langweilen, auch wenn man nur ins blaue Wasser starrt.
Alles geht ruhig, gemächlich seinen Gang. 26 Tage ist eine sehr lange Reisezeit!
Oft vergisst man, dass die Überquerung des Atlatiks gegenüber der Argentinischen
Küste ein Sonntagsausflug war =)
Und hier noch eine Special-Message, die
meine mam hoffentlich entdecken wird: Ich denke heute sehr fest an meine mam.
Sie hat heute Geburtstag! In solchen Momenten überkommt mich doch das Heimweh..
Mam ich wünsche dir einen herrlichen Tag! Vielleicht hast du mein Geschenk für
dich schon geöffnet? Ich wünsche dir, dass dich viele schöne Momente erwarten un
dass wir weiter Reiseabenteuer zusammen erleben werden! Da freue ich mich am
meisten drauf!
I ha di ganz fescht gärn! Müntschi. Dini Susanne
Mittwoch 18 November 2009
Wir nähern uns Mar del Plata!
In 3 Tagen haben wir das Delta des Rio de la Plata gequert. Mit dem Fluss wurde
das Wasser um uns grün gefärbt und war voller Leben. Albatrosse kreisen und
streichen mit ihren Flügelspitzen kurz über die Wellenberge, Pinguine, Robben,
Schildkröten, Wale, Delfine, springende Fischschwärme, ein "gelbbrüstiger" Art
Spatz fährt einige Zeit auf der Grossschot mit und wir beobachten ihn während
seiner Falter-Jagd.
Wohl ein letztes Mal vor der Antarktis legen wir das
Schiff still für eine Badepause. Mit Schnorchel und Taucherbrille inspektiert
Heinz die Schraube. Die Wassertemperatur ist bereits auf ca. 15 Grad
gesunken.
Die letzten Tage werden wir Nachts vom Seefunk überrascht; der
Planton lässt, die sich brechenden Wellen und Schaumkrönchen, erleuchten. Bis
weit zum Horizont sehen wir die Wellen auf uns zu rollen und sogar das
Spritzwasser an Deck leuchtet hell.
Seit gestern Nacht haben wir wieder Land
in Sicht und wir begegnen regelmässig Fischkuttern. Seither drehen die meisten
Gespräche um den festen Boden unter den Füssen; Werden wir vor Anker liegen?
Einen Hafen anlaufen? Wie viel Zeit haben wir? Was kaufen wir ein? Wie lange
dauert das Ein-/Ausklarieren? Welche Geld-Währung haben die Argentinier? ..
endlich ein Bierchen trinken, sich die Beine vertreten... und zur Vorfreude
liegen die lonely-plant-Reiseführer in der Leseecke bereit. Voraussichtlich
werden wir heute Nacht Mar del Plata erreichen!
Alles Liebe
Susanne
Sontag 15 November 2009
In "Morgenstund hat Gold im Mund" steckt sehr viel Wahrheit; wie heute früh wenn
die Sonne sich mit Pastelfarben am Himmel ankündigt und danach langsam als
Feuerball am Horizont empor steigt. Ihre Wärme breitet sich sehr schnell aus und
die Wellenkämme werden kristallblau, schäumend beleuchtet.
Und so stand ich
am Ruder und genoss und nur per Zufall entdeckte ich im äussersten Augenwinkel
Wasserdampf. Sofort veränderten wir unseren Kurs um dem Tier näher zu
kommen, noch bevor ich erkennen konnte, dass der Wal ebenfalls mit hoher
Geschwindigkeit auf uns zu schwamm... In wenigen Sekunden sahen wir bereits die
typische Potwal-Stirn quer ab und ich kriegte weiche Beine und das Herz klopfte
mir bis in den Hals, denn ausweichen war nun unmöglich. 4m von der
Anne-Margaretha entfernt bremste der Wal jedoch abrupt ab, riss eine scharfe
Links-Kurve und tauchte ab.
In einem solchen Moment fühlt man ein sehr
schlechtes Gewissen; als fremdes Gefährt einem Meeresbewohner den Weg ab zu
schneiden ist nicht fair!
Ansonsten kann ich berichten, dass Anne und Johan
es tatsächlich geschafft haben, mit diesem Wellengang fuer 12 Personen
Pfannenkuchen zu backen! Grosses Kompliment !! =)
Alle trotzen wir dem Wetter
gut und haben unsere Seebeine nun ausgebildet. Von Tag zu Tag bringen wir
wärmere Kleidungsstücke zu Vorschein, die Regenjacken und Gummistiefel kommen
wieder in den Einsatz. Der kühle Wind tut nach den Tropen so gut! Eisberge wir
kommen!
Alle Liebe an Zuhause (müntschi fuer frauenfelders)
Susanne
Freitag 13 November 2009
Nach etwas Verspätung endlich Rio de Janeiro verlassen. Mit einem
backstag-Wind von Bft. 5-6 holen wir die "verlorenen" Tage ohne Probleme
ein. Der vierte Tag auf See ist gerade erst angebrochen und ich habe das
Gefühl als wären wir schon wochenlang gemeinsam unterwegs. Die neue Crew hat
sich prima eingelebt und an den Rythmus des Wellengangs gewöhnt, der Seealltag
hat sich eingependelt. Gestern Abend genossen wir ein leckeres Diner mit der
ersten selbst gefangenen Dorade dieser Reise. Schon mehrere Male zuvor wurde
angebissen aber die Hacken waren nicht stark genug für einen erfolgreichen
Fang.
Der gestrige Tag war in allen Hinsichten ein wahrer Festtag, denn auch
Matrosin Anne wurde gefeiert und wir genossen 3 Geburtstagstorten à la
Judith.
In der Zwischenzeit werden wir ständig umkreist von enorm grossen
Meeresvögeln, eine Schule von ca. 30 Delfinen kam uns entgegen, jedoch war sie
wohl zusehr mit ihrer Jagd beschäftigt um uns Aufmerksamkeit zu schenken, und
heute morgen früh gleitete ein Potwal gemächlich an uns vorbei. Wir konnten
seinen Blas noch lange sehen, er war unterwegs Richtung Norden aber schon bald
wird er sich sicherlich auch aufmachen in Richtung Jagdgründe des südlichen
Sommers.
Wenn wir dem GPS glauben wollen, werden wir mit diesem Speed in
bereits 5 Tagen Mar del Plata anlaufen, doch darauf wollen wir uns nicht
verlassen, denn je mehr wir in den südlichen Breiten vorstossen, desto
unberechenbarer wird das Wetter werden. Aber bis es so weit ist geniessen wir
den blauen Himmel.
Alles Liebe, besonders für meine Familie
Womanfield!
Bald folgen neue Seefrauen-Geschichten =)
Susanne
Donnerstag 12 November
Die Anne-Margaretha hat das heisse (!) Rio de Janeiro verlassen und segelt mit guter Laune, einige neue Leute, weiter nach dem Süden! Erste Stad unterwegs ist Mar del Plata in Argentien!
Wir grüssen euch allen!
Björn, Ulrich, Tjeerd, Fons, Judith, Susanne, Jacob, Adriano, Johan, Peter, Anne und Heinz
Montag 12 Oktober
Die Winsch, woran wir unsere Fischleine jeweils befestigen, dreht sich mit einem lauten Geräusch:
Es hat wieder einer angebissen! Aber nun folgt das Einholen; der schwierigere Teil des Angelns...:
Die Meinungen darüber sind unterschiedlich =) ob zuerst ruckartig
ziehen oder doch besser ruhig einholen..? Oft hat sich der Fisch
bereits befreit bevor wir ihn an Bord kriegen können.
Aber dieses Mal sind die Kräfte enorm!: Beinah zerschneidet der
Fischdraht unsere Finger. Was wohl dran ist?? Aber bereits ist die
Kraft am anderen Ende der Angel wieder verschwunden. Schade, wieder hat
es nicht geklappt. Trotzdem holen wir die Leine weiter ein. Der Köter
befindet sich wieder nahe beim Schiff und da sehen wir plötzlich einen
grossen Schatten im Wasser..Was ist denn das? Wegen des klaren Wassers
können wir beobachten wie ein Schwertfisch, von ca.3m, hinter unserem
Haken her schwimmt, wo nur noch der Kopf einer Dorade dran hängt. Er
möchte wohl das letzte Stückchen unseres Fangs auch noch verspeisen!
Mit dem Doraden-Kopf gelingt es uns ihn näher heran zu locken und wir können wundreschöne Fotos schiessen!
Wir freuen uns sehr, dass wir ein so wunderschönes und eindrückliches Tier aus der Nähe betrachen und bewundern können..!
Heinz lockt ihn weiterhin, passt jedoch gut auf, dass er nicht wirklich
zubeissen kann. Einen solchen Schwertfisch würden wir nur mit sehr viel
Mühe an Bord kriegen ;=) und sowiso gönnen wir diesem Tier von Herzen
seine Freiheit!
Pfff, wir sind wirklich zu Gast auf dem Atlantischen Ozean und wir fühlen uns überglücklich, dass wir dies alles erleben dürfen!
Greet
Sontag 4 Oktober
Ein wolkenloser Tag, unterwegs
Richtung Südwest, der Wärme entgegen. Wir verbringen den Tag unter dem
gemütlichen Sonnensegel und holen den Schlaf von letzter Nacht nach.
Die starke Dünung in Kombination mit wenig Wind, drehte uns von einem
Ohr aufs andere.Nun lassen wir uns gemütlich forttreiben vom Häuchlein
Wind, das wir finden und haben alle Quadratmeter Segeltuch ausgepackt,
die wir haben; Klüver und Halbwinder bilden einen
Schmetterling/Butterfly.Und alles geht ruhig seinen Gang; wir freuen
uns über die Farbe der Sonnenauf- und -untergänge, über das Licht des
Vollmondes, über neu gelernte spanische Worte, über erste fliegende
Fische und über das unendliche Blau, das uns umgibt; jedermann in
seinem eigenen, persönlichen Tagesrythmus..Alles Liebe für meine
Familie. Un beso muy fuerte!
Susanne
Thursday September 18th
Nach einem extra Tag unter der herrlichen portugiesischen Sonne, haben
wir mit neuer Ankerlier, neuer Toiletten-pumpe und neuem Mut die Marina
de Cascais verlassen. Um unser nächstes Reiseziel, die Insel Madeira,
wohlauf zu erreichen, haben einige Passagiere der Anne-Margaretha
spontan ihr Frühstück an Poseidon geopfert. Seitdem genossen wir 2
wunderbare Segeltage und das Gefühl allein auf der Welt zu sein. Nur
Delfine haben uns bisweilen besucht und uns einen Moment begleitet,
auch eine Meeresschildkröte wurde gesichtet.Nun hat uns ein Hoch
eingeholt; die See hat sich beruhigt,das Wasser leuchtet tief türkies
und Heinz profitiert in diesem windstillen Moment davon, uns auf die
Probe zu stellen und überrascht uns mit einem MOB-Manöver. Ca. 7
Minuten später hissen wir mit Hilfe des Stagsegels den "leblosen"
Steuermann Jacob aus dem Wasser =)Und weiter tanzen wir mit der Dünung
richtung Südwesten und freuen uns auf die herrliche Lasagne zum
Abendessen.Auf bald, mit neuen Schiffsmeldungen (alles liebe besonders
für meine womenfielders)Susanne
Sunday 13 Sept 15:30 hrs off La Coruna 43.19N09.02W
Hallo Sloterplas sailing school mate Juan Diaz, I salute your home town for you!
There we are then still about 9.49 Nm (1Nm = 1852 meters) from Cape Torinana/Finisterre,
about 1 hr 30 mins at current rate of progress. (I think I have read the computer correctly this time. Yes confirmed by Heinz)
Then the last leg to Cascais at the mouth of the Tejo, arriving approximately Tuesday evening 15 Sept.
This has just been confirmed by Heinz.
The two reefs were shaken out early this morning and the spinnaker
hoisted at around 11 hrs, but the wind was gradually dying on us, and
the engine is already running.
Here's a message came in on the NAVTEX last night:
" 0031 UTC Coastal Warning Canary Islands:
Man over board from vessel Beluga Flirtation..place ref...time..ref..
Search and rescue operations are taking place in the area.
All vessels in area are requested to keep a sharp lookout and report any sightings to MRCC Las Palmas."
Poor guy. I hope they find him.......
Meanwhile, we hitch our safety harnesses to the nearest rail as
instructed, let me assure you all. And there's Joke to keep a stern eye
on us just to make sure we do.
The calm swell allows people to shower, and the sunshine has attracted
many to sunbathe as we motor along the Spanish coast. Jeannine has made
excellent pumpkin soup, with coconut concentrate and a squeeze of lemon
by Judith, who serves it to us all. Are we sorry we are going to be
late in Cascais? I suspect not. Wasn't I supposed to be on watch? Yes
I'm skiving it to write this, after doing my hour at the wheel and with
permission from my watchmates.
All hands on deck to take in the spinnaker! It isnt pulling any
more...There's a clanking of harnesses as others rush by me, I go to
join them,ye, Toon
Saturday 12 September 12:00 hrs Bay of Biscay. 43.23N 09.15W about 185 nautical miles from Cabo Finistere
Dear readers in Canton Bern, Clydeside, Navarra, Baden-Wuttenburg (Hi
Pia!), Frankfurt, Devon, Pfalz, Friesland, Algarve, Dauphine
(Grenoble), Amsterdam (Dag lief!) Holland in general, and last but not
least, Florian's parents in Romanian Moldova, All hail to you all!
I felt so snug in my bunk as I slowly woke to the rushing sound of the
waves on the hull and Anne-Margaretha's rocking and rolling in the
Biscay waves, but duty called, so here I am. Why was I so vain as to
say "yes" to doing these reports? I could stay wrapped up snug
otherwise. Was it because I couldn't resist Suzanne asking me so nicely
in her sweetly Swiss-accented Dutch?
Ulrich and I have already forgiven her for waking us up at midnight
after 2 hours sleep when our watch didn't begin till 4 hours later. A
person can make mistakes from time to time. It was the usual 4 hours on
deck till 8 o'clock, nice one for watching the sun rise, which it did.
Steering is again difficult with the waves coming in on the port stern.
They apparently took in a second reef last night. I shirked my turn,
Rocco and Ulrich didn't complain. They had a long and involved
conversation in German about mountain-climbing. At least so said U
later, my German isnt very good at 6 in the morning.
Then breakfast, and then I stretched out in my comfy fleece bag for
some sleep. Breakfast on the Biscay waves is a precarious business, I
should add. Muesli is inclined to fly into your lap. It did so. Pour
yoghurt on it the next time, not milk.
Next Watch is 16 to 20 hrs, so I have some time, but reading Saramago
was too high a target, it requires a high degree of concentration.
Difficult.
The port WC is blocked. Heinz has disappeared under the floor on
Operation Save the Shit Meanwhile in the galley Irene is preparing
scrambled eggs. A daring move, Biscay punishes her by spilling 10
percent of the egg all over every thing. Two-liter bottles of mineral
water are flying around the saloon, and refuse to come to land. Florian
has taken the wheel. That explains everything. Heigh ho, a life on the
ocean wave..... I think I will be better off back in my nice fleece bag.
Bye, Toon
PS 1 The scrambled eggs were wonderful.
PS 2 Message for the French police: I really didnt mean to sully the
reputation of your Customs men. They were very civil. One even had a
red beard and his pidgin English was even better than my pidgin French.
I'm not sure if the one is connected to the other, but I've put it in
for good measure, they are individuals, you see, and really
recognizable as such. Really!
Friday 11 September 13:00 hrs Bay of Biscay 48.01 N 5.14W Spinnaker set, wind Force 4, visibility good. Course SSW Speed 5.6 knots.
Last night we would have rushed across the Bay of Biscay blown by the
Force 9 storm. At 4:00 hrs thes morning all was quiet but for a gentle
breeze. We left in the dark at around 05:30, motoring out to the open
sea. straining to distinguish one buoy light from another against the
blaze of shore lights. We pause to set the sails in the dark. Then a
magnificent sunrise. A warship rushes past. In the distance, two others
hold shooting practice. The French navy is ready and waiting, a
comforting thought? Incredible how rocks, reefs and islets litter the
sea. We gybe to avoid one mid-channel rock. We can follow every inch of
our progress onscreen with our Maxsea software, displaying every bit of
data you could imagine and more, and that of all the ships around us to
boot, but it's still a bit unnerving to a novice like me. However did
they manage in the past? They just didnt think twice about it. Just as
well.
Heinz worked till 02:00 hrs this morning splicing and sewing the Dyneema halyard.
I was on the 06 to 10 watch, steering a fingertip business compared to
yesterday. Sun is shining, and the spinnaker billows over our bow.
We are on our way to Cascais, where the replacement parts for the
anchor winch will hopefully await us, along with Greet and my wife
Judith. (Well, the latter two had better be there, I meant the parts of
course.) Cheers, Toon
Notice to readers:
1. No, the French Customs cutter did NOT fire over our bows. Dont let
this story get too exaggerated, my version was bad enough. Remember,
stories grow in the telling of them.,
2. This is not a log-book with regular updates (tho I do my best). So
Greet is the only official source of accurate information. I write and
send these stories at odd times, they are probably out of date when you
read them.
Thursday 10 September 14:00 hrs Central European Time (CET) Ouessant- out of the Channel and into the Atlantic.
(Shanty: "From Ushant to Scilly is 45 mile" Look it up someone please)
We have just rounded Ouessant island (Ushant to the obdurate English.)
We are going into Brest to hopefully repair the Alderney damage - a
broken brake belt mechanism on the anchor winch (ankerlier) (NB not the
winch itself,thank goodness) and the staysail halyard (fokkeval). Both
gave way during our exit from Alderney. The damage might possibly be
repaired by welding in Brest. Otherwise spare parts have to come by
courier.
Now back to the morning. A-M's masts are heavily stayed to survive all
weathers. This means no sailing goose-winged before the wind
('melkmeisje' op zn Hollands). So we sail broad-reached (met ruime
wind) instead. As we sail along the Breton coast with a Force 7-8
coming over the port stern (dus schuin van achter op bakboord) the
waves were coming from the same direction of course. Quite a lesson in
steering for Rocco, Ulrich and me on the 8 to 12 watch with a pitching
and yawing ship (I think those are the right terms). We are too close
to the shipping lane for comfort. The container and tanker ships pass
into the Channel one close after the other around Ouessant. We gybe
(gijpen). This brings us closer inshore. It's blowing a right old gale
and Ouessant island has to be rounded. We avoid gybing to get the sails
over the port (bakboord) side by steering in a circle the other way
round (een stormrondje) (Aparently the English dont know this manoever,
no description in the Sailor's Manual, to my surprise). All goes very
well. The maneuver is repeated when well out past Ouessant and the
reefs sticking their ugly teeth invitingly above water here and there.
I wouldnt like to be caught without sea-room on this lee shore. We can
see the white clouds of spray exploding as the waves smash into the
rocks.
21:30hrs CET Brest harbor
Heinz has been hard at work all evening repairing the staysail halyard.
It gave way outside Alderney harbor. The staysail came tumbling down at
a rather crucial moment in the middle of the tidal race with a stormy
wind blowing against the tide and the reefs producing cross-currents.
The marina bar is a long walk around the harbor arm, as we have already
discovered. We motored into the long long sea arm into Brest against a
Force 9. It should have been blowing us nicely across Biscay to Spain.
Ah well.
Wednesday 9 September 18 hrs The only event breaking the monotony of our calm progress down the Channel was on Monday morning 7 Sept.
Heinz's strategy was to hug the Flemish coast threading our way through
the sandbanks and close along Duinkerken so that, as the coast turned
south so would we and be able to sail close-hauled against the
westerlies. Alas, the wind veered south with us, gradually decreasing
too. The motor was on all the way to Alderney. Luckily the French
Customs staged a show off Boulogne to break the monotony. The first we
saw was a gray ship speeding up on us from behind. Douane in big
letters on the side. A Zodiac swung efficiently into the water. Eight
black-suited and helmeted gentlemen, side arms and other attributes
slung onto their belts. They jumped into their saddles fastened their
safety belts and came galloping across. Alongside, and one went
forwards, one aft, and four below deck. Two stayed on the Zodiac riding
shotgun. The gray cutter lurked threateningly at a short distance.
Their interest was basically in drugs and illegals. All the cabins and
floor storage spaces were searched. Heinz had to produce all his
papers, proving above all that the A-M was a genuine charter vessel on
a legitimate voyage. The passenger list was checked against the
passports, the names hand-written on a piece of paper, the paper
transported by Zodiac to the cutter, where presumably they were checked
against a database. Nobody had any outstanding fines or prison
sentences, a comforting thought. We were hove to for about an hour, an
irritating delay. No time for a stop in Dieppe.
Tuesday 8 September 10:00 hrs We glided gently into Alderney harbor yesterday evening, our
entrance well-rehearsed beforehand. All carefully following skipper
Heinz's ïnstructions. It couldn't have gone better. Quite some
achievement, given the fact that, between 15 people, we share various
combinations of Dutch,German and English, in various shades of
non-fluency, with your Anglo-Dutch reporter as the only native English
speaker (The language everybody more or less understands).
We enjoyed instant couscous excellently prepared by Judith, who is
Second Mate along with Suzanne - two highly professional young women,
after an afternoon exploring Alderney.
Night fell over the island, ad we slumbered peacefully, with two crew
on anchor watch an hour at a time. The night was not to finish so
peacefully.
At around 01 hours, the ship's motion began to become uneasy. The
anchor chain growled a couple of times. Your reporter was awake
listening.
The wind as veering from NW (with the breakwater giving good shelter)to
NNE and onward, straight into the harbor entrance. Ulrich, my cabin
mate, woke me at 05 hours for my anchor watch with Rocco from
Frankfurt. Anne-Margaretha was tugging at her chains as the swell
started to build. Tide was rising too. We checked against the leading
lights, all seemed well, but later I heard that the anchor had dragged
twice close after midnight.
We woke Heinz at 07 hours. Heinz, our skipper and the owner, is
invariably a picture of unflappability,an essential quality for a man
in his position. His ability to remain calm when surrounded by sailing
novices such as us, standing by to pull ropes of all sorts and colors -
or to slack them off - and that in three half-understood languages - is
amazing! A couple of hours later he was to lose his cool, just for a
moment, but that I will tell in my next report, just watch this space!
Till then, Toon
6 September 2009
Die 2e Weltreise der Anne-Margaretha ist angefangen!
Die Gruppe ist an Bord und die Anne-Margaretha segelt via Belgien, Frankreich nach Alderney.
29 juni 2009: vertrek uit KIEL duits
De Anne-Margaretha is maandag 29 juni vertrokken uit Kiel met capt. Sam aan het roer! 13 enthousiaste vrienden gaan eerst een paar dagen trainen om goed beslagen ten ijs te komen voor de 1e Race van de Tall Ships' Races die in Gdynia begint.
Naast Sam is daar stuurman Jacob, maten Yara en Corné en verder de trainees: Istar, Flore, Gagi, Peter (Shetlands), Lander, Celeste, Lieke, Julius en Elke. In Gdynia komt Oleg uit Rusland de groep nog versterken.
We hebben een vrolijke groep uitgezwaaid in Kiel en duimen voor goede wind!!
30 juni 2009
positie: 54°42.85'N:013°05.68'E
Dat was even schrikken: Sam had me nog speciaal gevraagd wanneer hij in Gdynia moest zijn.... In mijn hoofd zat: vrijdag 3 juli.... Vandaag toch nog eens goed gekeken en het blijkt donderdag 2 juli te zijn. Gelukkig bestaat er
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(en Inmarsat C), waarmee we kunnen communiceren.
Het gaat allemaal prima aan boord en ze zijn nu ( dinsdag 30-6 om ca. 16.00 uur) boven het Duitse eiland Rügen. De wind is noordelijk en matig: mooi om mee te beginnen. We hopen snel een verslagje vanaf het schip te kunnen plaatsen.
Greet
1 juli 2009 Positie: 54°45.89'N:015°16.64'E
Lieve allemaal,
Het is hier lekker warm; jammer genoeg alleen niet zoveel wind dus we hebben steeds de motor wel een beetje nodig. We hebben al geprobeerd vis te vangen maar ze happen nog niet toe.
Voor de rest hebben we steeds lekker gegeten en gelukkig is er nog niemand zeeziek!!
We hebben allemaal al geoefend met rifs zetten en iedereen kan het logboek al invullen. Alweer dingen geleerd dus.
Morgen komen we aan in Gdynia-Polen. We gaan het daar gezellig maken en daarna aan de bak (Race!) en naar Sint-Petersbug zeilen!
Liefs,Elke
Verslag van Celeste:
Hallo iedereen!
We varen nu twee knopen ergens tussen Kiel en Gdynia. Heerlijke zon, Bob Marley op de achtergrond, Jacob komt langs met wat fruit en Sam doet een wanhopige poging om wat vis voor vanavond te vangen. Wat een leven!
De afgelopen dagen was het wel een stukje kouder, maar weinig wind waardoor we weinig hebben kunnen zeilen. Nu proberen we wat meer snelheid te genereren met de spinnaker, een groot gekleurd zeil aan de voorkant van het schip. Dit ziet er heel stoer uit. Helaas is er in de wijde omtrek geen boot te bekennen om hem te kunnen bewonderen. Vanavond zetten we de motor weer aan en verwachten we donderdag eind van de middag in Polen aan te komen.
De crew is verdeeld in drie shifts die om de beurt wacht lopen. De Piraten zijn Istar, Gagi en Yara (en Oleg, maar die komt er pas in Gdynia bij); Corné, Peter, Flore en Celeste zijn de Hippies en last but not least de Vikingen met Julius, Elke, Lander en Lieke. Samen met de kapitein en de stuurman maakt dit een groep van veertien. Absoluut een klein feestje. We oefenen met reven (het zeil groter of kleiner maken )en het competatieve element van de reis zit er al in. De tijd wordt bijgehouden en het record staat nu op 5,35 min op naam van de Piraten. Vanaf Gdynia gaan we meedoen aan de Tall Ships' Race naar Sint Petersburg en we willen natuurlijk winnen!
Nou lieve thuisblijvers, het is veel te mooi weer om jullie nog langer op te houden met eindeloze uiteenzettingen van onze bezigheden. We hebben het naar ons zin en dat is natuurlijk het belangrijkste (en dat we gaan winnen natuurlijk!). Jullie horen nog van ons!
Liefs, de crew van de Anne-Margaretha (Kiel-Gdynia-St. Petersburg 29 juni- 12 juli)
2 juli 2009
De positie is nog niet doorgekomen, maar ze zijn (op tijd!) in Gdynia aangekomen!! Het eerste traject, met weinig wind..., is volbracht. Nu eerst een paar dagen genieten van de feesten (captain's dinner.., crewparade, crewparty), sportwedstrijden, cultuur! Naast dit alles wordt het schip weer bevoorraad met verse waar en hopen we goedgekeurd te worden om te mogen racen.... De keuring is streng ( en terecht), maar we gaan ervan uit, dat de Anne-Margaretha (weer) voldoet aan alle eisen.
3 juli 2009
Positie: 54°31.26'N:018°33.01'E
Groot feest vandaag: met honderden crewleden van alle schepen is onze groep, getooid met oranje mutsen, in de crewparade door de stad gelopen. Vanavond crewparty!
4 juli 2009
De laatste voorbereiding voor de start van de Race op zondag 5 juli zijn getroffen! Na een zeer geslaagd feest aan boord van de Anne-Margaretha, is alles weer opgeruimd en schoongemaakt. De tactiek wordt nog eens besproken en als de weer/windgoden ons een beetje gunstig gezind zijn, kunnen we er een spannende Race van maken.
Op de site van de organisatie: www.sailtraininginternational.org (news/latest news/ .... more/ Fleet tracking) worden de vorderingen bijgehouden. De wind is zwak tot matig ONO, dus een flitsende start zit er niet in.... Gelukkig heeft elk schip die handicap...:)
5 juli 2009
We zijn gestart! Met een beetje vertraging zijn we over de startlijn gegaan. De wind laat het helaas nogal afweten, dus het is een kwestie van zoeken waar wat wind is..;) De stemming is nog steeds opperbest en iedereen blijft flink in beweging, omdat elk zeil uitgeprobeerd wordt. Schepen met hoge masten, zoals de grote klasse A schepen hebben nu een voordeel..! De weersverwachting is, dat de wind binnenkort gaat draaien naar het zuid westen. Een klein stormpje, waar de Anne-Margaretha altijd van opbloeit, zit er helaas voorlopig niet in...
We wachten weer op (geschreven) berichten van boord..!
6 juli 2009 Positie: 55°53.78'N:019°41.06'E
Verslag van Julius:
Lieve Mensen,
We varen nu op de Baltische zee.
Gdynia hebben we gisteren verlaten. Tijdens Parade of Sail liepen we een technisch mankement op waardoor we uit de Parade moesten..... De Race startte zonder ons, maar 5 uur later konden we alsnog de startlijn passeren: motor uit en puur zeilen. We lagen laatste van de vloot van 105 schepen.
Die nacht hebben we weinig tot geen wind gehad. Snelheden onder de 2 knopen..., nog steeds achteraan in de vloot. Mooie zonsopkomst toen de wacht der Vikingen er net op zat en toen naar bed gegaan. Na 8 uur slaap weer een wacht.
De wind en snelheid van de boot waren toegenomen. Ik hoorde tot mijn grote vreugde dat we inmiddels 10 schepen ingehaald hadden, dus lagen we 95e! We doen weer mee in de Race!
St. Petersburg komt dichterbij en we hopen nog meer schepen in te halen.
Keep the wind in the sails with this lovely sailing groep.
Greetings, Julius the Viking
7 juli 2009 Positie: 57°36.54'N:021°16.31'E
Hey allemaal!
Ja we zijn goed bezig: we spuiten nu met 9 knoop riching het eerste waypoint! Gaat superlekker dus.
Schepen halen we 1 voor 1 in. Helaas van de 5 uur achterstand, maar we gaan nog een leuke score zetten.
Het team is goed op elkaar ingespeeld, dus we halen er echt alles uit. Het scheurtje van de genaker/spinnaker weer gemaakt, maar daar waait het nu te hard voor (6bft). De halfwinder wordt steeds afgewisseld met de kluiver, die we beide snel kunnen zetten, nu we ze standby hebben gemaakt.
Er zit een hele club schepen om ons heen en ik verschuif het doel steeds per boot...;)
Ik ga nu weer naar buiten, waarschijnlijk zo de halfwinder weer op. Tja..., de wind heeft weer inzak momentje... :-) (niks niet slapen of ff afwachten: voor de eerste keer in haar leven mag de Anne-Margaretha ECHT racen! :-) )
Dikke kus daar,
Sam
8 juli 2009 Positie: 59°07.93'N:022°11.03'E
Weinig (schriftelijk) nieuws van boord...
De wind is pal tegen en de Anne-Margaretha moet flink opkruisen, wat de snelheid niet bevordert. Sommige schepen zijn al gefinished, maar onze ploeg zal zeker nog een etmaal nodig hebben om over de finishlijn te gaan. Ze zijn gelukkig niet alleen: vele schepen hebben hetzelfde probleem en ook al vele hebben de race gestaakt..(!) Morgen tegen de middag wordt er gelukkig zuiden wind verwacht, waardoor ze halve/ruime wind naar St.Petersburg kunnen!
We wachten weer op up-to-date nieuws vanaf het schip!
9 juli 2009
Positie: 59°44.56'N:025°10.13'E
Bericht van Sam:
Hier gaat het weer heerlijk! Super goeie storm gehad vannacht! Goed getrainde bemanning, bij elke bries rif zetten, na de bries er weer uit :) Ja we hebben ze laten zwoegen! De 1 na de andere ingehaald, nu op weg naar Jens Krogh(?) en Maybe, beide nog op inhaal afstand voor de finish. Wind is afgezwakt en idd half, waardoor we vol zeil iedereen voorbij spuiten :)
De Gallant net gesproken: ze waren gestopt met racen voor de storm, daarna naar Talin gegaan. Ze varen nu voor ons, maar we halen ze ook weer in!
Gouden tip voor racen met storm: Zet die stormkluiver voor de fok! Hij trekt je keihard door de golven (zeker hier op de Baltic) dus je komt makkelijk 3 knopen harder door het water!
Ga nu naar buiten de Jens Krogh/Aglaia gedag zeggen..:))!
Dikke kus aan jullie en groetjes van de Crew
Sam
Vrijdag 10 juli 2009 Positie: 60°08.11'N:027°57.75'E
Bericht van Sam:
Hey mampa!!
JA, ja, eindelijk gefinished om 21:02 UTC. (9 juli) Was nog een mooie eindsprint waar we de Seute Deern en nog 2 andere jachtjes hebben in gehaald :)
Nu lekker met 8 knopen door aan het knallen naar St. Petersburg. We volgen keurig de virtuele boeienlijn, want de Russen dachten waarschijnlijk dat zo'n hele vloot liever geen boeien had... Naja, Boeien... ;-)
Ik verwacht ergens vanavond 21:00 UTC ( 01.00 uur Ned. tijd!) klaar te zijn met aanmeren, inklaren en tanken. Strax maar ff LO bellen voor het organiseren van alles...
Nou lieverds, tot snel!
KUS KUS,
Sam
Vrijdag 17 juli 2009
Na een indrukwekkende tijd in Sint Petersburg en een roerend afscheid van de ploeg van Sam, zijn we verder gevaren naar Finland.
Istar en Peter zijn aan boord gebleven en Tymen, Tesse, Anne-Floor, Robert, Roos, Mark, Finse Eline, Duitse Christian, Pauline en natuurlijk Heinz en Greet..(!) hebben de groep aangevuld. We zijn na Kotka door het Finse scherengebied gevaren en hebben geankerd tussen de eilanden bij oude bekenden van 2 jaar geleden. Gastvrij boden ze hun eiland aan om op de bbq-en! Een romantischer plek is haast niet voor te stellen. Het plan is nu om r. een eiland voor Helsinki te gaan en bij gunstige wind over te steken naar Estland en Talin te bezoeken!
De stemming is opperbest en het weer heerlijk.
We groeten het thuisfront hartelijk!
Liefs, Greet
Zondag 19 Juli 2009
59.56.99 N; 23.49.15 E
Zwerftocht langs de Finse eilanden. Na een dagje Helsinki, zijn we weer de "binnenwateren" van de Finse kust ingedoken. Duizenden eilanden schuiven voorbij, terwijl we met ruime wind en de Gallant in ons kielzog, naar het westen varen. We dromen weg en fantaseren over (af en toe) wonen in zo'n leuk Fins huis inclusief sauna op een prachtig eiland..! Aan het eind van de dag meren we af langs een rots en kunnen we het onbewoonde eiland verkennen. Ook de Esprit komt langszij en de interactie tussen de schepen kan beginnen..! We varen tenslotte de Cruise in Company!!
We groeten het thuisfront hartelijk!
Greet
29 juli 2009: De race in volle gang
Na 2 dagen racen is de bemanning behoorlijk goed op elkaar ingespeeld. Spraakverwarring met 5 nationaliteiten doen zich soms nog voor, maar het plezier met elkaar overheerst. We eindigen, vanwege een matige Time Correction Factor, nooit in de bovenste regionen, maar dat mag de pret niet drukken. We laten vele schepen achter ons en weten en ervaren dat bij wat meer wind, de Anne-Margaretha zich in haar element voelt!! We stuiven nu langs het Zweedse eiland Gotland en het Zweedse vasteland. Morgen nacht moeten we al finishen....
Vrijdag 31 juli begint de pret in Klaipeda, de Litouwse stad die zich fantastisch voorbereid heeft op dit evenement. De kapiteins wordt zelfs verzocht een voetafdruk in gips achter te laten! (Nog even kijken welke voet dat bij ons zal worden.... Heinz wil grootmoedig deze eer aan mij overlaten..;) ).
We, Niek, Joost, Bart, Anne (Ned.), Manu, Marieke, Christian (Duitsland), Peter (Shetland),Nathalia, Catharina (Rusland), Erkko (Finland)en natuurlijk Heinz & Greet groeten iedereen hartelijk!
3 augustus 2009: Vertrokken uit Litouwen
We zijn weer vertrokken uit Klaipeda na een paar leuke dagen daar. (Onze liaison officer, een meid van 27 was helemaal bedroefd dat we vertrokken...)We hebben een lekker NO windje en stuiven met ca. 8 kn. naar het westen. De windverwachting blijft gunstig..;)
Hartelijke groeten van Greet & Heinz
6 augustus 2009: Sprookjesachtig Christiansö
Een wens is in vervulling gegaan: eindelijk hebben we kunnen aanleggen in (ja, je vaart er echt ín) het piepkleine, maar in het verleden zo strategisch belangrijke eilandje, Christiansö. Een burcht met kanonnen, liefljke kleine huisjes, geheimzinnige paadjes nemen je mee terug in de tijd. Tijdens de nacht van onze aankomst stond de maan bijna vol en dat gaf alles een nog sprookjesachtiger aanblik.
Na Christiansö zetten we koers naar Bornholm; we vonden een plek aan de voet van een kasteel uit de 15e eeuw. Een lekkere zwem- en wandeldag. Nu zijn we op weg naar het Kielerkanaal en wordt er weer "serieus" dag- en nacht doorgezeild. De stemming is nog steeds opperbest.
We, Orla (Ierland), Viktor (Litouwen), Chistian, Marieke, Manu (Duitsland),Anne, Bart, Niek, en Joost (Ned.) en Heinz & Greet groeten het thuisfront hartelijk!
10 augustus 2009: Nederland in zicht..!
Na een dagje tuffen door het met groen omzoomde Kielerkanaal, kwamen we in de ruige Duitse Bocht terecht. Wind tegen stroom, knobbelige zee... Ja, we waren op de Noordzee aangekomen, die soms onberekenbaar kan zijn. We zetten koers naar Helgoland, om een dagje te slenteren door dit belastingvrije oord en te genieten van de grote rood-bruine rots, die daar eenzaam ten noorden van Duitsland ligt. Duizenden toeristen die met de "Buterfahrten" zich rijk kopen aan drank en sigaretten.... Beetje onwezenlijke plek, deze van oorsprong vluchthaven.
's Avonds maar weer de zeilen gehesen: nog ca. 180 mijl te gaan en de windverwachtingen spreken elkaar steeds wat tegen. We willen dinsdag 11 augustus weer voet aan wal zetten in IJmuiden. Zoals het er nu uitziet, gaat dat prima lukken. Na een rustige nacht van zondag op maandag spotten we boven Schiermonnikoog de eerste zeehond! In tegenstelling tot de Baltic zit hier gelukkig wel dierenleven in zee!
Ook aan deze reis komt weer een eind. Alle nationaliteiten aan boord hebben zich weer sterk verbroederd en straks zal het weer moeilijk zijn van iedereen afscheid te nemen....
De Anne-Margaretha gaat meteen op de helling voor een grondige schilder- en inspectiebeurt, vóór dat de Grote Reis op 5 september ( weer) van start gaat!