
Das neue Programm für 2012 ist zu finden bei Segel Programm 2012 auf dieser Website! Buchung kann ab jetzt!
Eiswasser tropft auf mein Handy, aber da muss es durch – so nah kommt man dem Gletschereis nicht alle Tage. Der Svartisen hält den Rekord auf dem europäischen Festland, weil er dem Fjord bis auf 100 m auf nahe kommt. Der Ausläufer am Holandfjord, in dem wir mit der Anne-Margaretha liegen, hat ausgehöhlte Ränder, die tiefblau in der Sonne glitzern. Und wir stehen mittendrin zwischen vom Schmelzwasser tropfenden Eiswänden und können nicht aufhören zu fotografieren. Um den Gletscher herum sind die Felsen wie poliert, so dass sich Jahrmillionen der Geschichte der Landschaft im Gestein vor uns ausbreiten. Da sich der Svartisen gnädiger Weise so weit von seinem Berg zu uns hinunter beugt, dauert unsere Gletschererkundung nur bis zum Mittag und wir können unsere Reise nach Süden um 14 Uhr fortsetzen. In einer Woche sollen wir in Bergen ankommen und heute erst überqueren wir den Polarkreis. Der markante Breitengrad wird durch einen Globus auf einem Sockel, der sich mit einem Leuchtturm eine kleine Insel teilt, markiert.
Bis zum Tagesziel sind es beinah 50 Meilen. Wir wollen zur Insel Lovund – bekannt für ihre
Papageientaucherkolonien. Jetzt ist die Brutzeit allerdings längst zu Ende und die Vögel auf See. Weil die Insel auf der Hinreise nicht angefahren werden konnte, wollen wir sie eben jetzt erkunden. Wir kommen mit dem letzten Schimmer Tageslicht an. Ein großer schiefer Berg, der im Prinzip die ganze Insel einnimmt und eine Fabrik direkt am Hafen dominieren den ersten Eindruck bei unserer Ankunft. Wir drehen eine Runde in dem unsympathischen Hafen am Fuße des Berges direkt neben der Fabrik. Kein Steg. Mehr Glück haben wir auf der anderen Seite der Insel, wobei wir durch verschiedene wenig angenehme Geruchszonen fahren. Karine, wie ich seit Spitzbergen Maat auf der Anne-Margaretha, meint verbrannten Oktopus, Kartoffeln und angeblich auch Schokolade wahrzunehmen und vergräbt die Nase im Kragen. Naja, Vogelkolonien sollen ja auch nicht eben duften.
Am nächsten Morgen ist noch Zeit für eine Stunde Inselerkundung und Einkauf. Als wir ablegen dicker Nebel. Heinz schaltet den Radar ein und lässt alle paar Minuten das Nebelhorn tuten. Dann klart es auf und das Wetter der letzten Tage ist zurück: leicht bewölkt, kaum Regen, oft Sonne und mäßiger Wind. Wir stellen uns auf einige Tage ununterbrochener Fahrt ein.
Uta
“Ich lernte sie über das Internet kennen, wie das in unserer Zeit immer üblicher wird. Sie war mir von Anfang an sympathisch. Nach mehreren Dates im Netz, vereinbarten wir, uns auch real zu treffen. Wir vereinbarten uns in Panama in der Marina zu treffen, sie war gerade auf Urlaub auf Galapagos, ich in Miami, da war Panama nahe liegend, weil es für beide leicht erreichbar war.
Natürlich war ich aufgeregt, als ich in Panama aus dem Flugzeug stieg. “Was erwartet mich?”, lautete die bange Frage. Zuerst einmal Enttäuschung. Sie war nicht in der Marina, ich wartete, fragte nach, ob es eine zweite Marina in Panama City gibt, der Hafenmeister antwortete mit einem knappen “Ja”. Ein weiteres Taxi brachte mich in die Marina Flamenco.
Da stand sie nun am Steg, hielt wie vereinbart die holländische Flagge in der Hand -sie kam auf diese abstruse Idee, die holländische Flagge als Erkennungszeichen zu nehmen- Anne Margaretha. Sie war schön, mir stach sofort ins Auge, dass sie trotz aller Eleganz überhaupt nicht fragil war, ich war mir sofort sicher, mit ihr konnte man “Pferde stehlen”.
Da saßen wir nun am Steg, plauderten miteinander, als ob wir uns schon ewig kennen würden, die Stunden in Panama vergingen im Flug. Wir beschlossen, die weitere Reise gemeinsam anzutreten, wollten beide den Panamakanal gemeinsam sehen, dieses von Menschenhand geschaffene Kunstwerk. Der erste gemeinsam Ausflug war voll gelungen, wir quartierten und in Colon ein, sie erzählte viel von ihrer bisherigen Reise. Sie liebt das Extreme, trotz ihrer Kleinheit und Schmächtigkeit zieht es sie immer wieder in die Antarktis, sie erzählte von starken Stürmen, dass ihr das aber nichts ausmache. Einmal hätten sie bis zu 85 Knoten Wind gehabt, natürlich sei sie froh, wenn der Wind wieder nachlasse, aber.
Wir entschieden uns, nach Kuba aufzubrechen, anfänglich war die Reise still und ruhig, wir genossen besonders die Abend- und Nachtstunden, der Sternenhimmel und die Sternschnuppen stimmten uns harmonisch, wir waren uns sehr nahe. Bald merkte man, sie liebte den Wind, er blies uns nach Santiago de Cuba.
Ich schlug ihr vor ins Hotel zu gehen, Anne Margaretha zog es vor, im Hafen zu bleiben, sie versicherte mir, ihr würden 35° im Schatten nichts ausmachen, sie liebe diese Temperaturen. So trennten sich unsere Wege für drei Tage, ich genoss diese Stadt, voller Leben und Widersprüche, mit viel Musik, Gauklern und Zauberern. Mit Santiago ging es mir, wie mit Anne Margaretha, ich fühlte mich sofort wohl.
Als ich nach drei Tagen zurückkam, war ich froh, sie wiederzusehen, wir hatten ja noch großes vor.
Unser nächstes gemeinsames Ziel waren die Bermudas, gleich zu Anfang dieser Reise zeigte sich uns ein riesiger Pottwal, direkt vor der Bucht von Guantanamo, als wollte er uns sagen, überall, wo es Gräueltaten und schwere Menschenrechtsverletzungen gibt, schaut trotzdem auch auf die schönen Seiten unseres Planeten.
Nach zwei Tagen war sie wieder in ihrem Element, so konnte gar nicht genug kriegen vom Wind und den Wellen, ich genoss es, ihr zuzusehen, wie sie sich vergnügte mit den Elementen. Bei Flaute genossen wir gemeinsam das Dahin Schaukeln in den Wellen. Irgendwann spürten wir beide, dass es mehr Widerstand der Wellen gibt, die höher wurden, es mehr Wind gab gegen uns. Wir hatten ein wenig mehr zu kämpfen, aber ihr gefiel auch das, ich hatte das Gefühl, sie erwartete sich mehr Widerstand, um mir endlich zeigen zu können, was wirklich in ihr steckte. Doch da waren wir schon auf den Bermudas angekommen nach 7 ½ Tagen.
Anne Margaretha hatte mir anfänglich verheimlicht, dass sie auf die Bermudas will, jetzt war ich froh, da zu sein, auf dieser schönen Inselgruppe mitten im Atlantik. Wir genossen die Tage, während ich die schönen Strände und die Bars im Hafen genoss, ließ sie sich nicht davon abbringen, alle Dinge für die weitere Reise zu erledigen. Mir war das natürlich sehr angenehm, sie sagte, das sei schon in Ordnung, wenn ich mich vergnüge, denn der nächste Teil unserer gemeinsamen Reise werden lang und man könne nie genau vorhersagen, was auf uns zukäme bei unserer Reise auf die Azoren.
Jetzt sind wir schon wieder zwei Tage auf See, die Bermudas 250 Meilen entfernt, die Gewalten des Meeres zeigen sich von ihrer harmlosesten Seite, Anne Margaretha fehlt der Wind, mir auch, dafür genießen wir gemeinsam die ruhigen Nächte, den außerordentlichen Sternenhimmel, verfolgen jeden Tag den Verlauf des Mondes, bewundern die überwältigenden Sonnenaufgänge.
Was immer auf uns zukommt in den nächsten Tagen, soweit habe ich Anne Margaretha kennengelernt, auf sie ist Verlass. Und nicht nur das, es ist sehr schön, mit ihr diese Tage zu verbringen.”
Gerhard Buchgraber
Im Sommer 2011 segelt die Anne-Margaretha nach SPITZBERGEN!
Anne-Margaretha setzt im Sommer 2011 Kurs auf Spitzbergen!
Endlich geht’s hoch in den Norden. Diese faszinierende Inselwelt hat eine starke Anziehungskraft auf Leute, die die arktischen Breiten lieben. Die besondere Tierwelt und atemberaubende mit Gletschern bedeckte Landschaft vermitteln ein Gefühl von Abenteuer und Dabeisein dürfen.
Neben imposanten Eisbären werden wir viele Vogelarten sehen. Walrösser, Wale und einige Robbenarten werden vom Schiff aus sichtbar sein. An Land gibt es Rentiere und Polarfüchse.
Auf den beiden Reisen gibt es noch einige freie Plätze.
(Reisenr. S5 23 Juni-9 Juli + Reisenr. S6 14 – 30 Juli 2011)
Interessiert? Meldet euch zeitig an: annemargaretha@planet.nl
Am 15. Januar haben wir eine Sammlung in Amsterdam und erzählen wir über den Reisen nach Norwegen/Lofoten/Spitzbergen. Wo und genau wann:
Programma:
19.30-20.00 Uhr: Entfang mit Kaffee/ Tee
20.00-21.00 uur: wir schauen zurück auf der Weltreise
21.00- 21.30 uur: die Bar ist offen und evt. Bekanntschaft machen mit Mitreisenden
21.30- ca. 22.30 uur: eine Vorschau auf unsere neuste Reisebestimmungen:Norwegen, Lofoten und Spitzbergen!
Adresse:
3 mast Bark Pollux
NDSM Pier 6
1033 RE Amsterdam
Erreichbar: mit Auto habt ihr frei parken; mit dem Zug: nehme die Hinterausgang (beim Wasser) Von dem Hauptbahnhof in Amsterdam und dort ist die Fähre nach dem NDSM Hafen. Das Schiff, die Pollux liegt die Ankommst der Fähre gegenüber. In ca. 10 Min. bist du über das Wasser! In dieser Haven liegt auch das Botel, wo man eventuel übernachten kann!

Terug in Nederland. Het was weer wennen. We konden het schip niet meteen verlaten en hebben er nog dagenlang geslapen. Een jaar op reis doet veel met een mens. Wat hebben we veel gezien met de Anne-Margaretha en al die mensen die we aan boord hadden. Zóveel indrukken, gesprekken, mijmeringen, zons op- en ondergangen, stormen, windstiltes, kou, warmte, hitte, zeedieren, zeeën in alle kleuren, tranen van verdriet, omdat het schip verlaten moest, tranen van het lachen….
Logistiek heeft alles uiteindelijk geklopt. Sommige trajecten waren veel indrukwekkender dan we verwachtten ( Salvador da Bahaia – Rio de Janeiro), sommige wat minder spectaculair dan we hoopten, maar nooit stelde het landschap teleur. Zoveel behulpzame mensen ontmoet in Zuid-Amerika, zoveel vriendelijkheid gezien.
Het leven zal nooit meer zijn als vóór deze reis..!
We willen alle mensen bedanken die onvoorwaardelijk vertrouwen in ons ( en ons kunnen) hebben gehad en die mede gezorgd hebben voor een onvergetelijke tijd.
Deze reis sluiten we af. Nieuwe plannen zijn weer geboren..!
1 November presenteren we de nieuwe reizen en laten we beelden zien van het afgelopen jaar. Beelden, die onuitwisbaar op ons netvlies zullen blijven. We willen dat graag met veel mensen delen. .
Misschien tot ziens op een van onze volgende trajecten.
Greet, Heinz, Sam & Floor.

Bodo is jarig. We willen hem een bijzondere dag bezorgen. ‘s Nachts om 24.00 uur precies meldt een groepje dolfijnen zich; dit gaat lukken.! ‘s Morgens om 06.00 uur begint zijn wacht en de zon komt als een bal op, precies zoals hij dat graag eens wilde zien. Gisteren hadden we een nieuwsgierige vinvis rond het schip, waar Sam een duik mee heeft gemaakt ( zie het vorige verhaal van Sam!). Wat heeft deze dag verder voor ons in petto? Rond 11.30 uur meldt zich wéér een vinvis, die nieuwsgierig in de buurt van de Anne-Margaretha blijft. Hij wil best een eindje met een van ons zwemmen! Bodo, je verjaarscadeau? Nee, toch maar niet op je 63e… Esther B. wèl!
In duikpak gehesen gaat ze te water op het moment dat dit reusachtige dier naast de boot zwemt. Esther zwemt er pal boven…. Ook zij komt met kloppend hart en schitterende ogen weer aan boord….: wat een ervaring! Dan kriebelt het ook weer bij Sam… Sam te water en hij kon achter de vinvis aanzwemmen, die Sam wel zag, maar niet geschrokken wegzwom. Toen ging ook Esther G. te water. Helaas zwom het dier nu vrij snel weg. Na ruim een uur gingen we weer verder. De feestdag was echter nog niet voorbij. Na enige tijd varen kwamen we bij 4 vinvissen, die het erg druk met elkaar hadden. De club was toch ook nieuwsgierig naar ons en bleef voortdurend om het schip cirkelen. We zagen grote rode plekken in het water en samen met de vinvissen die erg lang aan de oppervlakte bleven, kwam de gedachte op dat we getuige waren van een geboorte(?)
De wind wakkert wat aan en met het bezaanstagzeil erbij, stuiven we nu verder naar het noorden. Waarschijnlijk naar St.Malo, waar we goede herinneringen aan hebben. De appeltaart is heerlijk geworden en we geven Bodo nog een mooie zonsondergang en sterrennacht met vallende sterren cadeau..!
Het thuisfront wordt hartelijk gegroet door Istar, Esther B, Esther G, Bodo, Flore, Heinz, Sam en Greet

Maandag 21 juli
Rond de 50 knopen wind. Sinds we de Azoren verlaten hebben heeft de wind alleen maar uit het noordoosten geblazen en niet zo’n beetje! Toch was daar de volle maan die de golven zilver kleurde; de zon die tussen de wolken door oranje-roze onderging. De wind trok steeds meer aan. Het koken werd steeds meer een circusact, die prachtig door Esther en Istar werd opgevoerd: elke dag heerlijk gegeten! Het werd een geolied team met Tymen en Sam die, naar mate de wind sterker werd, harder gingen zingen. Ze hadden een flink repertoire.
Vanmorgen gebeurde er iets bijzonders: door de metershoge golven, prachtig beschenen door een ochtendzon, kwam een groep van ca. 50 dolfijnen aanspringen..! Vier-vijf dieren springen synchroon uit de hoge golven voor ons schip uit en betoveren ons allen. Het ging zo snel, dat we geen camera’s konden pakken. Het beeld staat echter op ieders netvlies.
Dagenlang hebben we gevaren. Istar vond dit de mooiste oversteek die ze ooit had gemaakt. Tymen verlaat morgen de Anne-Margaretha met een vol hoofd.
Oceaanzeilen saai? Nee, dat zal niemand hier zeggen..!
Greet